Hoteleröffnung. Und wir hatten damals eine Eröffnungshausdame, eine gewisse Frau K., die auch mit der K. befreundet war, weil sie sich von vielen Eröffnungen kannten, und ich war im Dienst in der Halle. Für mich war die Halle des Hotels eigentlich immer ein Aufenthaltsbereich, also nicht der Manager, der im Büro sitzt und unerreichbar ist, sondern mehr in der Halle. Also kommt die Frau K. zur Rezeption zum Kassier und sagt: „Ich will den Safe von der K..“ Der Kassier schaut mich an, ich komme hin und sag: „Moment, was. Zeigen Sie mir mal die Safekarte, wer hat unterschrieben? Zugangsberechtigt ist die Frau K., tut mir leid Frau K., den Safe können Sie bei mir nicht haben. So lange ich im Dienst bin, wird der nicht ausgegeben.“ „Wissen Sie, was Sie tun? Sie kennen die K. nicht.“ Sag ich: „Ob ich die K. kenn oder nicht, die K. kennt mich. Und ich habe schon genügend negative Erlebnisse mit der Frau. Ich lasse mir nicht nachsagen, dass wenn ich da bin, verantwortlich, ein Safe ausgegeben wurde, wo jemand, der nicht unterschrieben hat auf der Karte, also…“ Sie fährt hinauf. Und erklärt das der K. Die ist am Telefon. Ich habe den Hörer. Mit fliegenden Haaren, wie eine Furie kam die herunter, Mantel über den Arm und jetzt muss sie selber noch kurz vor ihrer Abreise, sie ist am Weg nach Beirut, in Beirut wird ein Hotel eröffnet und ich mache ihr solche blöde Schwierigkeiten. „Du wirst mich noch kennenlernen!“ war so die Verabschiedung. Sie ist aus dem Hotel hinausgestürmt. Ich habe das überlebt.

Also Fazit oder Erkenntnis daraus, wenn man weiß, was man tut, muss man sich nicht einschüchtern lassen.

 

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