Beziehungsmanagement: Fähigkeit, persönliche und arbeitsbezogene Beziehungen zu gestalten


Kompetenzbegriff:


Vermittelt zwischen unterschiedlichen Interessen (-Gruppen); stiftet auf Grund der persönlichen Integrationsfähigkeit und Toleranz Beziehungen
Setzt ein gewinnendes Wesen für das Management von Beziehungen wirksam ein
Akzeptiert die eigenen Stärken und Schwächen und versucht dieses auch bei Dritten (Akzeptanz unterschiedlicher Persönlichkeiten)
Gestaltet ein warmes, erfolgreiches Miteinander und erzielt damit auch unternehmerischen Erfolg; wahrt dabei geschickt die für das Beziehungsmanagement notwendige Balance zwischen sozialer Nähe und Distanz


Erläuterungen:


Beziehungsmanagement kennzeichnet das Streben, mit unterschiedlichen Menschen in produktive Kommunikations- und Kooperationsbeziehungen zu treten bzw. zwischen unterschiedlichen Personen und Parteien zu vermitteln.
Beziehungsmanagement heißt, durch zielbewusstes, authentisches Handeln die eigene Anziehungskraft auf Partner, Mitarbeiter und Kunden zu verstärken, die Vertrauenswürdigkeit zu erhöhen. Es kennzeichnet zu-gleich die Fähigkeit, auch mit Wettbewerbern, Gegnern, Unentschlossenen … zeitweilige Partnerschaften zum Nutzen aller Beteiligten oder des Gemeinwesens einzugehen. Erfolgreich überdauernde, vertrauensbasierte Arbeits- und Kundenbeziehungen können via „Weiterempfehlung von Kunden“ als wirksames Akquisemoment gelten. Mehr Wissen über komplexe Beziehungen in Projekten steigert die Arbeitseffizienz und lässt Projekte erfolgreicher und lukrativer werden. Notwendig ist ferner, die wichtigsten Bremsen des Beziehungsmanagements – eingefahrene Denk- und Verhaltensmuster, Ängste und Vorurteile – erfolgreich zu lösen.


Kompetenzübertreibungen:


Überbetont diplomatische Vorgehensweisen; taktiert zu sehr…