Ganzheitliches Denken: Fähigkeit, ganzheitlich zu denken und zu handeln


Kompetenzbegriff:


Richtet das Denken nicht nur auf fachlich-methodische Details der eigenen Arbeit, sondern auf deren umfassenden Inhalte und Zusammenhänge
Schaut über die eigene Arbeitsgruppe und das eigene Unternehmen hinaus
Berücksichtigt nicht nur die im engeren Sinne fachlichen, sondern auch die ökonomischen und politischen Wechselbeziehungen des eigenen Handelns
Integriert das Fachliche aktiv in die eigene Tätigkeit und ordnet sich ihm nicht einfach unter; geht mehr als Generalist denn als Spezialist an Arbeiten heran


Erläuterungen:


Ganzheitliches Denken bezeichnet die Fähigkeit, auf der Grundlage soliden Wissens weitere Aspekte – ethische, politische, ästhetische, ökonomische, juristische… – in die eigenen Zielsetzungen und Entscheidungsfindungen einzubeziehen.
Die Stärke der Persönlichkeit, ihr Wertgefüge und ihre Absichten spielen dabei eine integrierende Rolle.
Gerade bei schnell wechselnden und wachsenden fachlich-methodischen Anforderungen wird diese Integrationsfähigkeit für den Handlungs- und letztlich den Unternehmenserfolg entscheidend.


Kompetenzübertreibungen:


Vernachlässigt Details, sieht alles zu sehr aus generalistischer Sicht und verhält sich demgemäß; hat Schwierigkeiten, sich mit elementaren Alltagsfragen zu beschäftigen und sich ihnen unterzuordnen…