Wir haben dadurch eine merkliche Verbesserung der Energiekosten erzielt. Das hat natürlich einen Denkprozess nach sich gezogen – da muss es noch mehr geben, hören wir nicht auf! Geben wir uns nicht zufrieden! Eines der nächsten Dinge, die gemacht wurden: das Hotel hatte nicht wirklich eine Klimaanlage im klassischen Sinn, sondern eine für die damaligen Sechziger-Jahre eine relativ fortschrittliche Be- und Entlüftungsanlage, in die im Sommer Kühlung vom Eislaufverein eingespeist wurde und im Winter Heizung von einer Ölheizung. Und im dreizehnten, im obersten Stock unter dem Dach liegen Klimakanäle, da wird die Luft angesaugt und da wird die Abluft ausgeblasen. Aus allen Zimmern wird Luft abgesaugt und es wird Luft eingeblasen, das ist also ein zentrales System, im Gegensatz zu dem, was man heute baut, das sind sogenannte Fan-coil-unit, wo über dem Eingang eine Einheit ist, die das Zimmer individuell behandelt. Wir haben das ganze Hotel behandeln können. Also messen wir einmal, wie viel Grad die Luft hat, die wir ausblasen im Winter – sie wird mit 24 bis 26 Grad ausgeblasen. Und draußen hat es minus acht, zehn, neun Grad. Das ist ein gewaltiger Unterschied! Unser damaliger Hausingenieur, ein sehr praktischer Mensch, sagte, da könnte man ja einen Wärmeaustauscher – heute ein modernes Wort -, ich rede aber von 1976/77. Wie funktioniert das? So wie ein Radiator. Radiator versteht jeder Mensch. Hängen wir einen Radiator dort hin und ein Pumpe, oder zwei Radiatoren, den einen in die Abluft, den anderen in die Zuluft, und zirkulieren das Wasser. Warm zu kalt oder kalt zu warm. Eine weitere Einsparung im Energiebereich. Wenn ich heute die möglichen Erklärungen höre, die gemacht werden über Intensivhaus und was man alles machen könnte, aber in Wirklichkeit nicht gemacht hat. Ich bin kein Thermoingenieur, aber wir haben 1978 über Energieeinsparung heftig nachgedacht, weil die Autobahn in Düsseldorf, wo die Kinder Fußball spielen war mir in lebhafter Erinnerung.

 

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