Und hier auch die Frage, geistiges Eigentum, ob der sich trifft mit dem M. oder mit wem auch immer, meine Lippen sind versiegelt. Und da komme ich zurück auf den Peter Michael L. Der war damals bei einer Boulevardzeitung, die war eine Konkurrenz zur Kronen Zeitung. Der Name spielt keine Rolle. Und damals, ’64, wurde S. zur Abdankung gezwungen und ist herausgeflogen aus Saudi-Arabien. Und weil wir gute Beziehungen zum Professor P., er war Internist, ein berühmter Wiener Arzt, der S. und S. und S. und den Shah von Persien im Rudolfinerhaus behandelt hat. Und die meisten dieser Entouragen dieser Leute haben bei uns gewohnt. S. hat zwei Stockwerke im Hotel belegt und das war natürlich für die Zeitungen der interessante Fall. Vor allem, weil da jede Menge saudischer Prinzen das Nachtleben in Wien bereichert haben. Und hier war die Fundgrube. Was bringen die für leichte Mädchen ins Hotel? Was passiert da alles? Und der besagte Journalist versucht mich zu interviewen, und quält mich eine halbe Stunde lang. Und da kommt halt nichts, was er verwerten kann. Und dann sagt er, “kann ich noch ein Gespräch führen mit dem Oberkellner vom Zimmerservice?” Und ich sage ja. Und der kam, ich bin dabei gewesen. Und der hat ihm genauso nichts gesagt. Am nächsten Tag stand in der Zeitung eine Kolumne: “Der Mann mit dem Gesicht eines zugeknöpften Zweireihers.” Das war ich, hat mir eine halbe Stunde lang nichts gesagt. Und dann kam der getreue Diener, der hat auch nichts gesagt. Das habe ich als Lobeshymne begriffen. 


Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.